Aktion

EU-Vorschlag  

Weniger Plastikmüll

Eine Politik, die nur auf die Förderung des Recyclings setzt, so wie es bisher Schwerpunkt der abfallbezogenen Regelungen des EU-Kreislaufwirtschaftspakets war, greift zu kurz. Die vorliegenden Fakten sind ausreichend, um weitergehende Maßnahmen darüber hinaus begründen zu können. Dennoch besteht auch noch Forschungsbedarf, der mit ebensolcher Ambition abzuarbeiten sein wird. Die im Vorschlag angeführten „Gründe und Ziele des Vorschlags“ könnten noch weiter mit unterstützenden Daten und Fakten ergänzt werden. Alle diese zeigen, dass es natürlich nicht darum geht, Kunststoffe als Material anzuzweifeln, aber dass es eines anderen Umgangs mit dem Werkstoff Kunststoff bedarf. Hier geht’s zur AK-Position.  HO 

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Konferenz 1

Wachstum im Wandel  

Am 14. und 15. November 2018 fand im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes unter dem Titel „Europe’s Transformation: Where People Matter“ die vierte internationale Konferenz der Initiative “Wachstum im Wandel” statt. In unterschiedlichen Formaten gingen TeilnehmerInnen aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft der Frage nach, wie Wohlstand und Lebensqualität durch eine verantwortungsvolle Ressourcennutzung langfristig gesichert werden können. Die AK Wien organisierte in Kooperation mit Attac, GLOBAL 2000 und der PRO-GE eine Session zum Thema „A just transition to a low carbon economy – the role of labour and civil society“. Eine Dokumentation der Konferenz ist unter https://wachstumimwandel.at/ verfügbar.  FW

Veranstaltung

SDG Forum 2018 

Unter dem Motto „Agenda 2030: Wohin bewegt sich Österreich?“ zog SDG Watch Austria am 22.11.2018 Bilanz über die Performance der SDG-Umsetzung seit der Gründung der zivilgesellschaftlichen Plattform im Herbst 2017. Dabei wurden auch Verbesserungsmöglichkeiten fürs kommende Jahr diskutiert. FW

Konferenz 2 

Alltagsökonomie

Am 20. November 2018 fand im Festsaal des Wiener Rathauses die Konferenz Alltagsökonomie – Systemische Innovationen für neue urbane Gestaltungsspielräume statt. Nach einer Keynote von Karel Williams, Mitglied des Foundational Economy Collective, und Präsentationen zu innovativen Ansätzen in Barcelona, London und Gent wurde in thematischen Arbeitsgruppen mit den TeilnehmerInnen diskutiert. Die Alltagsökonomie wird als Rückgrat der städtischen Wirtschaft und Grundlage für städtische Lebensqualität verstanden. Durch Nahversorgung und Leistungen der Daseinsvorsorge soll sie nicht zuletzt ein gutes Leben für alle ermöglichen. Der Druck, den die fortschreitende Globalisierung auf lokale Ökonomien ausübt, würde zwar Maßnahmen für sozialen Zusammenhalt und zur Erreichung der Klimaziele erschweren. Kooperationen zwischen öffentlichen Einrichtungen, Gewerbetreibenden sowie engagierten BürgerInnen und Vereinen könnten aber zur progressiven Weiterentwicklung der städtischen Wirtschaft beitragen. Weitere Informationen: https://foundationaleconomy.com/ FW

Web-Tipp

Die Zukunft der Umwelt ist auch die Zukunft der Jugend – auch Job- und Weiterbildungs-Chancen gibt es in diesem Bereich. Im Blog „Jugendundumwelt“ gibt's dazu wertvolle Tipps.  https://www.jugendumwelt.at/