Mehr Gewicht für Klimaverantwortung: Resolution
Die UN-Generalversammlung hat am 20. Mai 2026 eine Resolution zur Umsetzung des wegweisenden Klimagutachtens des Internationalen Gerichtshofs (IGH) aus dem Jahr 2025 angenommen. Der IGH hatte im Juli des Vorjahres festgehalten, dass Staaten rechtlich dazu verpflichtet sind, Menschen vor den Folgen der Klimakrise zu schützen. Dies ist bedeutsam, weil Klimaschutz nun auch zunehmend rechtlich überprüfbar ist und als völkerrechtliche Verpflichtung gestärkt wird. Die Resolution unterstreicht die Begrenzung der Erderhitzung innerhalb des Rahmens des Pariser Abkommens, den Abbau fossiler Subventionen und die Verantwortung der Staaten, existenzbedrohende Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden. Obwohl die Resolution völkerrechtlich nicht bindend ist, verleiht sie dem IGH-Gutachten großes diplomatisches und rechtliches Gewicht. Sie dient weltweit als wichtiges Instrument für Umweltverbände und betroffene Staaten, um Klimaschutzklagen voranzutreiben und Klimagerechtigkeit einzufordern.
