IMO:  Kontrolle gegen 
Schwefel ante Portas

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat Schwefel den Kampf angesagt. Schwefelbrennstoff in der Schifffahrt gilt Umweltschützern gemeinhin als Sinnbild für unvorstellbare Umwelt- und Gesundheitsschäden. Alleine das Absenken des Schwefelgehalts im Treibstoff von 3,5 auf 0,5%, soll, laut einer Auftragsstudie der IMO, rund 500.000 vorzeitige Todesfälle auf der Welt verhindern. Deshalb soll noch in diesem Jahr in der IMO zur effektiven Kontrolle des zulässigen Schwefelgehalts von 0,5% ab dem Jahr 2020 ein generelles Beförderungsverbot dieser Schweröle auf hoher See ohne Abgasvorrichtung („scrubbers”) verabschiedet werden. Dies würde 
die kontrollwilligen Staaten von der schwierigen Beweislast befreien.